Ich bin ein großer
Gegner der
Aufteilung der
Schüler auf Haupt-,
Realschule und
Gymnasium. Man muss
seit Jahren nur den
Fernseher
einschalten und
sieht, welche
Zustände an
Hauptschulen
herrschen müssen und
wie dumm deren
Schüler anscheinend
sind.
Der Wert vom Hauptschulabschluss ist gleich Null, wer schließlich will denn tatsächlich einen Hauptschüler einstellen?
Ich selbst war nicht auf einer Hauptschule (aber leider auf einer Realschule, die auch keine Motivation für "Größeres" bot -- das war schlimm genug!), aber ich kann mir gut vorstellen, dass Hauptschüler, würden sie nur richtig gefördert und motiviert werden, mit großer Wahrscheinlichkeit einen Studienabschluss erlangen könnten. An der Intelligenz dürfte es kaum liegen, sondern ehr daran, Zeit zu investieren. Viele Menschen denken anscheinend noch immer: "wir sind schlau und die (Hauptschüler) sind eben dumm".
Das die Startbedingungen von Kindern so unterschiedlich sind, das ist fatal. Zu versuchen, Kinder in so jungen Jahren, wenn noch nicht absehbar ist, welche Leistungen sie einmal bringen werden und welches Potential in ihnen schlummert, in drei Kategorien zu verfachten ist falsch und verschwendet Potential, auch wenn einige Politiker (speziell konservative) das wohl anders sehen.
Ein großer Faktor für den schulischen Erfolg dürfte auch die Umgebung der Schüler sein. Wer in einer Umgebung von benachteiligten Mitschülern aufwächst, die ständig damit befasst sind, ihrem Frust Luft zu machen, aus dem wird eben schwerlicher etwas Großes. Wo auch soll sich der Schüler dann die Begeisterung für etwa Musik oder Informatik holen? Gerecht ist das nicht. Ich bin daher für Gesamtschulen und die Abschaffung des dreigliederigen Schulsystems.